Dienstag, 6. November 2007
Sonntag, 21. Oktober 2007
Die Neuen
...haben wir gestern von einem Ausflug auf einen kleinen Landsitz mitgebracht. Dort waren sie "übrig", d.h. 2 Geschwister waren schon ausgesetzt worden und drei waren noch da. Wir haben uns 2 aussuchen dürfen : Links auf den Treppenbildern liegt die kleine Pantherin mit schwarzem Schnauzer und rechts die kleine Tigerin ,"pantera und tigresa". Ich hatte "Baghira" und "Shirkan(a)" vorgeschlagen, was sich aber als zu schwierig herausgestellt hat, obwohl Sara Mogli schon kennt. "Samira" (aramäisch gleich Tigerin) ging mir auch noch durch den Kopf. Aber sollen die Mädchen ruhig die Namen für die 2 Katzendamen aussuchen !
Ca. 4 Wochen werden sie alt sein, die Süssen;)
Mal sehen, wie das mit dem Alleinlassen wird, wenn ich morgen früh was vorhabe :)
Immerhin machen sie schon brav in's Katzenklo in der Küche..
Samstag, 13. Oktober 2007
Freitag, 12. Oktober 2007
Wo wir grad bei Märchen waren..
Dreizehn Feen mit Power
Du kannst dich doch sicher an die Taufe von Dornröschen erinnern? Da kamen die zwölf eingeladenen Feen und jede sagte ihren Wunsch für das kleine Mädchen.
"Ich wünsche dir Wohlstand, ich wünsche dir Tugend, ich wünsche dir Schönheit" usw.
Na ja, patriarchale Wünsche für eine Frau. Auch Feen müssen sich bisweilen den Herrschenden unterordnen. Aber die 13. nicht, die hatte Wut im Bauch! Sie kam zur Tür herein gefegt, tat ihren Wunsch, und verschwand: "Mit 15 Jahren sollst du dich an einer Spindel stechen und tot umfallen."
Leider hatte die zwölfte Fee noch ihren Wunsch frei, sonst wäre diese kleine Amazone in der Wiege für's Patriarchat verloren gewesen. Wieso?
Du kennst die Symbolik nicht?
Wenn sich ein heranwachsendes Mädchen an einer Spindel sticht, dann blutet es. Frauen stechen sich alle an einer Spindel - bildlich gesprochen. Der wichtige Teil in dem Wunsch ist aber: ...wenn deine Sexualität erwacht, wenn du Frau wirst, dann sollst du als solche "tot" umfallen. Nicht sterben, sondern im patriarchalen Sinn tot. Für Vatermänner nicht verfügbar, eine freche frivole Freidenkerin.
Wenn die zwölfte Fee nicht so angepasst gewesen wäre und den Wunsch in die vom System erwünschte Richtung gedreht hätte. Schließlich war sie beim Herrscher zum Essen eingeladen, und streckte ihre Füße unter seinen Tisch ...
"Ein hundertjähriger, tiefer Schlaf" hieß es dann. Ein ganz üblicher Wunsch. Alle Kinder bekommen ihn mit auf den Weg; bei einem Mädchen ist er genauso üblich wie der für Tugend und Schönheit.
Und wundert es euch dann, wenn die Frauen verpennt durch Leben trotten? Immerzu träumend? Vom Prinz, der ihnen Glück und Freude und Liebe und alles das bringt, was die linientreuen Feen ihnen NICHT gewünscht haben.
Aber Dornröschen hatte einen Vorteil, den die meisten Frauen in unserer Gesellschaft nicht haben.
Sie stieg also, wie wir von den Brüdern Grimm wissen, an ihrem 15. Geburtstag in das kleine Turmzimmer hinauf und fand dort die Alte, die mit dem Spinnrad. Und diese Alte hatte Zeit und Dornröschen auch.Aber was jetzt kam, verschwiegen die Grimm'schen Brüder (wahrscheinlich hatten sie ohnehin keine Ahnung davon). Denn eine solche Begegnung, die in anderen Ländern vor der ersten Menstruation absichtlich herbeigeführt wird, prägt eine Frau für immer. Die Weise Alte erzählte der Jungen, was sie als Frau wissen muss. Alles. Und dann erst berührte das Mädchen die Spindel und schlief ein.
Und der Wunsch der zwölften Fee nahm seinen Lauf. Die junge Frau dämmerte im Schloss abgeschottet vor sich hin. Bis dann dieser Typ kam und sie küsste. Na, da wurde sie aber hellwach! Den sollte sie heiraten? So leben wie ihre Mutter mit ihrem Vater? Nein, danke. Sie erinnerte sich schlagartig, was die Weise Frau im Turm ihr gesagt hatte und beschloss, ihren eigenen Weg zu gehen.
Davon wussten aber die Brüder Grimm nichts und konnten diesen Aspekt nicht in ihre Geschichte einbauen. Deshalb mussten sie ein den Männern gefälliges Happy-End erfinden und das ganze als Märchen verkaufen. Das Patriarchat hat es ihnen auch abgekauft und in seiner Einfalt über die ganze Welt verbreitet. Jede Frau aber weiß, dass es nur ein Märchen war.
So könnte es gewesen sein ... Und damit die Männer nicht so fragend schauen: Es gibt auch ein Märchen für sie "Das kürzeste und wunderbarste Märchen der Welt".
Im Übrigen ist Dornröschen eine Initiations-Geschichte.
Gefunden bei Hannelore Vonier (Matriarchat-Seite)
http://hannelore.org/grossegoettin/dreizehn_feen_mit_power.htm
Du kannst dich doch sicher an die Taufe von Dornröschen erinnern? Da kamen die zwölf eingeladenen Feen und jede sagte ihren Wunsch für das kleine Mädchen.
"Ich wünsche dir Wohlstand, ich wünsche dir Tugend, ich wünsche dir Schönheit" usw.
Na ja, patriarchale Wünsche für eine Frau. Auch Feen müssen sich bisweilen den Herrschenden unterordnen. Aber die 13. nicht, die hatte Wut im Bauch! Sie kam zur Tür herein gefegt, tat ihren Wunsch, und verschwand: "Mit 15 Jahren sollst du dich an einer Spindel stechen und tot umfallen."
Leider hatte die zwölfte Fee noch ihren Wunsch frei, sonst wäre diese kleine Amazone in der Wiege für's Patriarchat verloren gewesen. Wieso?
Du kennst die Symbolik nicht?
Wenn sich ein heranwachsendes Mädchen an einer Spindel sticht, dann blutet es. Frauen stechen sich alle an einer Spindel - bildlich gesprochen. Der wichtige Teil in dem Wunsch ist aber: ...wenn deine Sexualität erwacht, wenn du Frau wirst, dann sollst du als solche "tot" umfallen. Nicht sterben, sondern im patriarchalen Sinn tot. Für Vatermänner nicht verfügbar, eine freche frivole Freidenkerin.
Wenn die zwölfte Fee nicht so angepasst gewesen wäre und den Wunsch in die vom System erwünschte Richtung gedreht hätte. Schließlich war sie beim Herrscher zum Essen eingeladen, und streckte ihre Füße unter seinen Tisch ...
"Ein hundertjähriger, tiefer Schlaf" hieß es dann. Ein ganz üblicher Wunsch. Alle Kinder bekommen ihn mit auf den Weg; bei einem Mädchen ist er genauso üblich wie der für Tugend und Schönheit.
Und wundert es euch dann, wenn die Frauen verpennt durch Leben trotten? Immerzu träumend? Vom Prinz, der ihnen Glück und Freude und Liebe und alles das bringt, was die linientreuen Feen ihnen NICHT gewünscht haben.
Aber Dornröschen hatte einen Vorteil, den die meisten Frauen in unserer Gesellschaft nicht haben.
Sie stieg also, wie wir von den Brüdern Grimm wissen, an ihrem 15. Geburtstag in das kleine Turmzimmer hinauf und fand dort die Alte, die mit dem Spinnrad. Und diese Alte hatte Zeit und Dornröschen auch.Aber was jetzt kam, verschwiegen die Grimm'schen Brüder (wahrscheinlich hatten sie ohnehin keine Ahnung davon). Denn eine solche Begegnung, die in anderen Ländern vor der ersten Menstruation absichtlich herbeigeführt wird, prägt eine Frau für immer. Die Weise Alte erzählte der Jungen, was sie als Frau wissen muss. Alles. Und dann erst berührte das Mädchen die Spindel und schlief ein.
Und der Wunsch der zwölften Fee nahm seinen Lauf. Die junge Frau dämmerte im Schloss abgeschottet vor sich hin. Bis dann dieser Typ kam und sie küsste. Na, da wurde sie aber hellwach! Den sollte sie heiraten? So leben wie ihre Mutter mit ihrem Vater? Nein, danke. Sie erinnerte sich schlagartig, was die Weise Frau im Turm ihr gesagt hatte und beschloss, ihren eigenen Weg zu gehen.
Davon wussten aber die Brüder Grimm nichts und konnten diesen Aspekt nicht in ihre Geschichte einbauen. Deshalb mussten sie ein den Männern gefälliges Happy-End erfinden und das ganze als Märchen verkaufen. Das Patriarchat hat es ihnen auch abgekauft und in seiner Einfalt über die ganze Welt verbreitet. Jede Frau aber weiß, dass es nur ein Märchen war.
So könnte es gewesen sein ... Und damit die Männer nicht so fragend schauen: Es gibt auch ein Märchen für sie "Das kürzeste und wunderbarste Märchen der Welt".
Im Übrigen ist Dornröschen eine Initiations-Geschichte.
Gefunden bei Hannelore Vonier (Matriarchat-Seite)
http://hannelore.org/grossegoettin/dreizehn_feen_mit_power.htm
Montag, 8. Oktober 2007
Donnerstag, 4. Oktober 2007
Auspacken
Es gab tatsächlich noch Dinge, die in den fast drei Jahren noch nicht ausgepackt worden sind.. komisches Gefühl, sie dann endlich doch hervorzuholen.
Sind wie alte Erinnerungen an liebe Menschen, schöne Orte, herrliche Urlaube...
Die Tassen sind aus Schottland ;)
Und was in den drei Jahren alles geschehen ist :)
Jetzt ist endlich PLATZ dafür da in meiner Küche !
Ich hab' nämlich die noch fehlenden Küchenschränke jetzt bekommen (hellerer Farbton). Hachja, sieht doch besser aus als nix unter der Spüle :))
Aber wohin soll sich unser Heidihund nun verkriechen, wenn's draussen mal wieder donnert oder Böller abgeschossen werden , lach :))
Sonntag, 30. September 2007
Samstag, 29. September 2007
Multiplikation auf Chinesisch - einfach genial !!
Probiert's mal aus !! Echt horizonterweiternd :)
Und sowas Tolles schickt mir meine Schwiegermutter ;)
Wollte ich schon lang' mal posten, konnt's aber noch nicht.
Sowas krieg ich nur raus, wenn ich, wie heute, die halbe Nacht vor'm PC verbringe..
Na, dat dauert aber...heiligerbimbam !
Freitag, 28. September 2007
Frei-tag
Ich passe nicht mehr
in Schubladen
mag auch garnicht mehr
passen
im Krankenhaus nicht
im Chor nicht
bin auf meinem Weg
in die Freiheit
in Schubladen
mag auch garnicht mehr
passen
im Krankenhaus nicht
im Chor nicht
bin auf meinem Weg
in die Freiheit
Für Anuja
Dienstag, 11. September 2007
Kulinarisches
Pudding aus gesüsster Kondensmilch/ Pudim de leite condensado
Zutaten:
3 Eier
1 Schachtel oder Dose mit 395 g gesüsster Kondensmilch (gibt's in D von der Firma Nestlé unter dem Namen "Milchmädchen" (hier "Leite moça"))
2 mal dasselbe Mass der Dose mit Milch gefüllt
3 Esslöffel Rum (je nach Geschmack)
10 Esslöffel Zucker zum Karamelisieren
Zubereitung :
Die 10 Löffel Zucker in einem kleinen Topf oder Kasserolle karamelisieren lassen und eine kochfeste/feuerfeste Puddingform damit ausgiessen.
Alle Zutaten im Mixer (Standrührgerät) mixen oder mit dem Rührgerät schön schaumig schlagen. In die karamelisierte Form giessen und im Wasserbad für ca. 45 Minuten kochen. Anschliessend im Kühlschrank abkühlen lassen, stürzen und kalt servieren.
Ich hab mir nach nervigen Versuchen mit Wasserbad und Wasser im Pudding eine kleine Aluform zugelegt, die genau in meinen Turbotopf auf's Gemüsesieb passt. Deckel drauf und in 30 Minuten ist der Pudding gar :)
Hat was, so ein selbstgemachter Pudding :)) Wie zu Oma's Zeiten !
Sonntag, 9. September 2007
WASSER
...dieser Salat ist schon ein Riesenerfolgserlebnis ! Leider müssen wir ihn auch schon nicht viel grösser ernten, denn er wächst trotz Bewässerung nicht weiter und wird sonst bitter
... unsre kleine "Quelle" im Haus
...die einzig übriggebliebene Erdbeerpflanze gibt nicht auf
...die Azaleen fangen endlich zu blühen an
...und diese Kaffeebohnen wachsen im Wintergarten meiner Mutter
Momentan ist es sooo trocken hier, immer noch. Die drei Tage Regen vor 2 Wochen haben zwar gutgetan und es kommen die ersten Knospen, aber es reicht nicht. Wir giessen ein bis zweimal täglich. Besonders die neugesetzten Trauben.
Solche Setzlinge wie den Salat oder die Trauben bekommt man hier von Bekannten und Freunden weitergegeben. Das ist schön. Und manches, wie z.B. die Paprika sät sich auch selbst aus :)
Samstag, 8. September 2007
Ich konnt's mir nicht verkneifen :
Bananen aus allen Blickwinkeln. Richtige, echte, selbstgepflanzte und selbstgeerntete Bananen. Klein, aber fein !! Wie die Sorte heisst, wissen wir nicht. E ssind nicht die bekannten "banana maçã", die es als Leckerbissen zu kaufen gibt. Diese haben einen fruchtigeren Geschmack. Unsre sind einfach nur süss und lecker :) Und aus den Schalen (weil aus dem eigenen Garten und ungespritzt !) kann, wer mag, noch eine panierte Beilage machen. Schmeckt so ähnlich wie panierte Auberginen. Garnett schlecht ;)
Ausserdem haben wir heut 2 leckere Paprika geerntet, die sich neben dem Komposthaufen selbst ausgesät haben und die der Maurergehilfe meines Mannes heut vom fertigen Dachgestell des Anbaus aus gesehen hat (weil sie so schön rotgrün sind !). Und eine Ananasfrucht/-blüte kommt auch aus ihren stachligen Blättern hoch. Die Trockenheit bringt sie dazu, sich vor ihrem Tod noch schnell zu vermehren, habe ich gelernt..
Na denn, gern doch ! Sie ist wunderschön rot. Hab' sie aber noch nicht fotografiert.
Samstag, 25. August 2007
Wie war das ..
... in Uhlenbusch ?
Da gab's doch den Briefträger !!
Der, der immer mit dem Fahrrad fast in den Misthaufen fiel, mit der Brille etc. etc.
Hier kommt er mit dem Motorrad angedüst und unsere Hunde lieben ihn heiss und innig, denn er ist (zusammen mit den Jungs von der Müllabführ) ihr Feindbild Nummer eins.
Ja, dieser Briefträger bringt derzeit fleissig Telegramme von einer Dona Marcia für meinen Mann ;)
Dona Marcia arbeitet bei der Post, bei der João ja den concurso, sprich die Prüfung für 'ne Stelle(im öffentlichen Dienst) und sogar die Sportprüfung mit Ach und Krach bestanden hat.
Und Dona Marcia hat João mitgeteilt, dass er ab September eine Stelle im "Blauen Himmel" hat. So heisst der Ort in 50 km Entfernung, wo er dann Briefe und Telegramme für andere zukünftige Briefträger austragen darf.
Für Ottonormalverbraucher natürlich auch, aber das sind eh' meist nur Rechnungen, darauf kann man/frau auch verzichten ;)
Zu Fuss. Fahrrad oder Motorrad folgen später und später kann er auch einen Versetzungsantrag hierher stellen.
Aber erstmal werden unsre Hunde den Schock überstehen müssen, dass ihr Herrchen zur Gegenseite übergelaufen ist und nun mit einer Briefträgeruniform nachhause kommen wird :))
Ich kann Euch nur sagen, das Leben hier ist um Vieles spannender und überraschender als in Deutschland !!
Manchmal negativ, manchmal positiv..
Jedenfalls kam das jetzt grad GENAU richtig :))
Montag, 20. August 2007
Wo ist sie denn ??
Weiss vielleicht jemand, wo Sam (samstage.blogspot.com) abgeblieben ist ?
SAAAAM, wo stecksch ??
Der Link funktioniert nicht mehr...
Hey, haaalloooo !!!
SAAAAM, wo stecksch ??
Der Link funktioniert nicht mehr...
Hey, haaalloooo !!!
Sonntag, 19. August 2007
auch absurd, aber weniger lustig
"Wegen guter Führung entlassen"..
am Donnerstag, ohne Vorwarnung und mit lächerlicher Bewertung und lächerlich wenigen Antworten auf meine Fragen wurde mein Probezeit-Vertrag nicht verlängert. "Sie passen nicht in das Profil, was wir suchen"..
Jou, danke.
Ich wünschte, ich könnte das einfach an mir abprallen lassen.
So gelassen bin ich aber noch nicht.
Immerhin habe ich Einiges gelernt fachspezifisch, aber vor allem auch zum Thema Falschheit und Hinterlist !
Sag' mit nochmal einer, in Deutschland hätten es Ausländer schwer und hier wären alle ja sooo gastfreundlich. Anscheinend nur vorneherum.
Denn, wenn man arbeiten will (und eingearbeitet werden will !!!), länger als 2 Monate, da fängt das Problem dann an.
Denn : die Probezeit ist hier EIN Monat und Einarbeitung existiert nicht. Zumindest habe ich es bisher so erlebt.
Mitten in...Absurdistan
Gefunden in der Süddeutschen Zeitung:
http://www.sueddeutsche.de/,tt7m5/reise/bildstrecke/285/128076/p0/?img=29.0
http://www.sueddeutsche.de/,tt7m5/reise/bildstrecke/285/128076/p0/?img=3.0
http://www.sueddeutsche.de/,tt7m5/reise/bildstrecke/285/128076/p0/?img=7.0
http://www.sueddeutsche.de/,tt7m5/reise/bildstrecke/285/128076/p0/?img=3.0
http://www.sueddeutsche.de/,tt7m5/reise/bildstrecke/285/128076/p0/?img=7.0
Dazu noch Rinderrippe vom Vatertag und unsere ersten Bananen (noch nicht reif :)
Freitag, 10. August 2007
"Heute hier, morgen dort"
Nach nichtmal drei Wochen auf Allgemeinstation gemischt (Chirurgie, Internistisch, Erwachsene und Kinder) bin ich in diesem Monat Springer ("piloto") für Intensivstation und eine andere Station. Und da meine Chefin wenigstens eingesehen hat, dass ich auf Intensiv momentan noch keine grosse Hilfe wäre (dafür brauche ich einfach noch etwas Zeit zum Eingewöhnen), bin ich statt dessen Springer überall, wo jemand fehlt, jeden Tag woanders, Herzchirurgie, Orthopädie, gemischt undsoweiter. Soll wohl ein Test sein ;)
Na gut, ist in Ordnung für mich, ich finde mich schon zurecht :)
So langsam lerne ich sogar die Ärzte mit Namen kennen, die tragen nämlich keine Namensschildchen wie wir.
Puh, wegen jeder neuen Rolle Pflaster geht's in die Apotheke und die alte bloss nicht wegwerfen, sonst gibt's keine neue ! Und feines Mikroporpflaster gibt's nur auf Privatstation. Auf Allgemeinstation muss man sich ne Rolle in der Apotheke ausleihen und sie dann nach gebrauch schön brav wieder abgeben.
Und zwischen Allgemein- und Privatstation liegen auch baulich Welten: unten auf Allgemein gibt es nur Klappfenster, durch die man nicht durchsehen kann, die Betten lassen alle zu wünschen übrig, alte Bettwäsche, durch die man durchsehen kann zum Teil, keine Infusionsständer und anderes Zubehör.."Oben" auf Privat ist dann alles da: ordentliche Bettwäsche, hübsch gestrichene Zimmer, funktionierende Betten etc.
Das Gehalt für die 2 Wochen hab ich schon (230 Reais, weniger als 100 Euro, yeah!), dann bekomme ich noch eine Karte mit Guthaben, mit der ich im Supermarkt einkaufen kann. Busgeld gibt's auch, so geht wenigstens kein Benzin dafür drauf.
So, das in Kürze..
Ansonsten ist es echt gewöhnungsbedürftig, nur alle 6 Tage einen freien Tag zu haben. Adieu Wochenende, snüff..
Immerhin gibt es einmal im Monat einen Tag an einem Wochenende frei, haha.
Muss ich mir die Lebensqualität auf die Nachmittage verteilen :))
Na gut, ist in Ordnung für mich, ich finde mich schon zurecht :)
So langsam lerne ich sogar die Ärzte mit Namen kennen, die tragen nämlich keine Namensschildchen wie wir.
Puh, wegen jeder neuen Rolle Pflaster geht's in die Apotheke und die alte bloss nicht wegwerfen, sonst gibt's keine neue ! Und feines Mikroporpflaster gibt's nur auf Privatstation. Auf Allgemeinstation muss man sich ne Rolle in der Apotheke ausleihen und sie dann nach gebrauch schön brav wieder abgeben.
Und zwischen Allgemein- und Privatstation liegen auch baulich Welten: unten auf Allgemein gibt es nur Klappfenster, durch die man nicht durchsehen kann, die Betten lassen alle zu wünschen übrig, alte Bettwäsche, durch die man durchsehen kann zum Teil, keine Infusionsständer und anderes Zubehör.."Oben" auf Privat ist dann alles da: ordentliche Bettwäsche, hübsch gestrichene Zimmer, funktionierende Betten etc.
Das Gehalt für die 2 Wochen hab ich schon (230 Reais, weniger als 100 Euro, yeah!), dann bekomme ich noch eine Karte mit Guthaben, mit der ich im Supermarkt einkaufen kann. Busgeld gibt's auch, so geht wenigstens kein Benzin dafür drauf.
So, das in Kürze..
Ansonsten ist es echt gewöhnungsbedürftig, nur alle 6 Tage einen freien Tag zu haben. Adieu Wochenende, snüff..
Immerhin gibt es einmal im Monat einen Tag an einem Wochenende frei, haha.
Muss ich mir die Lebensqualität auf die Nachmittage verteilen :))
Donnerstag, 9. August 2007
(Luft)wurzeln
Unsere ersten Gräber hier
tun zwar weh,
lassen aber auch Wurzeln wachsen-
hier.
Dafür hilft skype,
Luftwurzeln wachsen zu lassen
quer durch den Äther
hin zu alten,
neu belebten Freundschaften-
weltweit.
So bleibt das Beziehungsnetz
lebendig.
tun zwar weh,
lassen aber auch Wurzeln wachsen-
hier.
Dafür hilft skype,
Luftwurzeln wachsen zu lassen
quer durch den Äther
hin zu alten,
neu belebten Freundschaften-
weltweit.
So bleibt das Beziehungsnetz
lebendig.
Freitag, 3. August 2007
Sonntag, 29. Juli 2007
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